Omoi Seizon

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 Die Waldlichtung

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Elena

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BeitragThema: Die Waldlichtung   So Sep 25, 2011 5:19 am

Inmitten des Waldes befindet sich eine grüne, mit vielen Blumen übersäte Lichtung, die viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat.
Besonders bei Nacht, wenn der Mond hell leuchtet, die Sterne am klarsten zu sehen sind und viele Leute diesen Platz aufsuchen, sollte man acht geben. Denn du wirst beobachtet. Beobachtet von wilden Tieren, die nur darauf warten, dass du einen Fehler machst.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Mi Okt 05, 2011 7:06 am

cf. Der Kai --- Informsationschild

Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis wir hier angekommen waren und mittlerweile war auch mir eisig kalr. Die Flocken vielen immer noch zuhauf und scheinbar unendlich vom Himmel, sodass man nicht einmal freiwillig hochschauen wollte,w enn man nicht gerade auf enen Haufen Weiß vor den Augen aus war. Ich zog das Messer wieder aus der Tasche, hatte die ganze Zeit über geschwiegen, wozu auch viel reden, selbst wenn sie Fragen stellte, im Wald hatte ich keine Lust diese zu beantworten. Ich spannte mich ein klein wenig an, mehr aus Reflex, als dass ich wirklich Gefahr drohen spürte. Es war sehr unwahrscheinlich, dass man hier im Winter etwas besonders schmackhaftes erwischte, um genau zu sein, bezweifelte ich es sogar stark, aber nun, Wolf war auch nich gerade das Schlechteste und schmeckte mir persönlich sogar ganz gut, aber wie gesagt: Auch wenn sie hier häufig waren, mussten die Tiere sich erst einmal heraustrauen, aus ihren trägen Löchern. Ein wenig grübelnd also, suchte ich mit dem Blick auf den Boden gerichtet alles nach den aufgestellten fallen ab, doch wie gesagt war ich nicht sonderlich begabt in Dingen dieser Art, weshalb ich mehr oder wneiger scheiterte und wirklich ein wenig ziellos endete. Meine Hände durchwühlten schon Minuten lang den Schnee an den stellen, die ich für die Richtigen hielt, doch ergeben wollte sich nichts. Nun ja, wie gesagt, nicht meine Begabung und eventuell war ich ohnehin zu spät und man hatte die Pläne schon längst durchschaut, wer konnte das wissen? Ich seufzte leise und erhob mich kurz, um etwas Schnee von meiner Kleidung zu klopfen. Na das konnte ja noch witzig werden.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Mi Okt 05, 2011 7:57 am

Cf: Der Kai :: Informationsbrett

Warum dauerte es nur so lange? Elena fror stark, sie zitterte und ihre Lippen hatten eine bläuliche Farbe angenommen. Mittlerweile trampelte sie genervt dem Jungen hinterher, dem sie gefolgt war, ohne seinen Namen zu kennen. Aber das war immer noch besser, als zu sterben. Wobei...wenn das so weiter ging, würde sie wahrscheinlich doch noch sterben. Denn hier würde sie sicherlich nicht aufgewärmt werden. "Mir ist kalt!" beschwerte sich die Rosahaarige. "Du hast doch gesagt, dass wir zu den Klippen gehen würden! Was machen wir dann hier?" fragte sie ihn genervt, während sie genau darauf achtete, weder einen Busch, noch einen Strauch, noch einen Baum zu berühren, in dem sich irgendein Tier befinden könnte. Diese nämlich wollte sie keineswegs auch nur berühren. Sie machte einen Schritt nach vorne, wollte einem Tier, welches am Boden kroch, ausweichen, stolperte dabei allerdings über eine Wurzel und stürzte mit einem Schrei nach vorn, welcher sich noch verstärkte, als sie irgendetwas in ihrer Hand spürte. Es schmerzte höllisch, doch was es war, konnte sie noch nicht einmal sagen, als sie ihre Hand aus dem Schnee zog. Das Handgelenk aber hielt sie verkrampft fest, starrte die Hand unter tränenden Augen und mit leisem Wimmern an. Das Blut tropfte ihre Hand hinab, während das Ding aus Holz - eine Falle, welche definitiv nicht als solche auszumachen war - noch immer ihre Hand umgab. "Nimm mir das Ding aus der Hand!" schrie sie panisch, ihre Stimme zitterte - nicht nur wegen der Kälte sondern auch dem Schmerz - und ihr Gehirn schaltete völlig aus, während sie auf dem Schneebedeckten Boden saß, welcher ihr langsam ihren Rock durchnässte - und die Strumpfhose folgte gleich mit. Sie wusste nicht, wie sie diese doch sehr einfach gebaute Falle aus ihrer Hand entfernen sollte, obgleich dies eigentlich ein Kinderspiel sein sollte - Nicht für Elena, der vom Anblick des Blutes allein schon schlecht wurde. "Biiitteee!!!" heulte sie, und es war etwas völlig Neues für sie, dieses eine Wort zu verwenden. Aber sie wusste nicht weiter, war verzweifelt. Und der einzige Gedanke, der ihr durch den Kopf schoss war, dass er das alles geplant hatte. Warum sonst hätte er sie erst hierher bringen sollen wenn nicht aus diesem Grund?
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 5:34 am

"Wir brauchen was zu essen und wenn du nicht klettern hast kostet das zu viel Zeit, sodass wir anschließend nihcts mehr hinbekommen." Es war wirklich ungewohnt, Anderen zu erklären, was man vorhatte und wie genau man es anstellen wollte, da ich sonst ja immer nur vollkommen alleine agiert hatte und mich nie darum geschert hatte, eine besondere Planung festzulegen, geschweige denn, mich mit Anderen darüber auszutauschen. Ich hatte immer noch frei nach meiner Laune gehandelt und war dann jagen gegangen, wenn es mir vom Gefühl her passte, plante nichts genaues, sondern war vielmehr spontan, immerhin war Ordnung an sich noch nie meine Stärke gewesen. Ich hatte gerade eine meiner Fallen wiederentdeckt in der sich sogar ein totes, etwas gefrorenes Echhörnchen befand, wie ich dann doch zufriedener feststellte, als ich hinter mir einen spitzen Schrei vernahm. Mein erster Gedanke war, ein Tier, ein Wolf, eine Schlange, irgendetwas wäre aufgetaucht und vergriff sich an dem Mädchen, und hastete sogleich ohne überhaupt genau hinzusehen auf sie zu, das Messer aus der Tasche ziehend, doch als ich dann, nach ein paar gekonnten Schritten neben ihr stand, stockte ich kurz und ließ das Teil wieder etwas langsamer sinken. Es war eine meiner Fallen. Nichts sonderlich gefährliches, musste man dazu sagen, lediglich eine Mausefallen-ähnliche Vorrichtung, die bestenfalls für einen klein geratenen Hasen reichen würde, zumindest was die Größe anging und zudem auch noch so etwas Ähnliches wie die Spitze eines Messers besaß, die dazu diente, den Viechern in den Hals gerammt zu werden und sie somit lahm zu legen. Bei der Kleinen schaffte das dem Geschrei nach wohl nicht wirklich und auch wenn ich zugeben musste, dass solche Teile nicht gerade angenehm waren, steckte man selbst mit einem Körperteil drin, so war ihre Reaktion meiner Ansicht nach doch ein wenig abgehoben, was aber auch daran liegen konnte, dass ich selbst schon mindestens ein Dutzend schlimmerer Verletzungen hatte erleiden müssen. Ich zog sie ein wenig grob am Handgelenk vom Boden hoch, beor ich dann ein wenig fester zupackte und die "Messerspitze", ein Stein, den ich in den Bergen gefunden und ein wenig zu etwas in der Richtung deformiert hatte, aus ihrem Handrücken zog. Doch, sie hatte ganz schön tief gesteckt, aber das bedeutete zugleich ja auch, dass die Vorrichtung an sich gut gelungen war und ich zumindest nach drei Jahren halbwegs lernfähig geworden war. "Hör auf zu schreien, sonst lockst du Tiere oder irgendetwas dergleichen an." erklärte ich ruhig und bestimmt, wobei ich mit dem Ärmel meines Mantels ein wenig Blut von der Stelle tupfte um zu sehen, ob sie schlimm genug war, um von etwas verbunden werden zu müssen. Ich hoffte, das mir zumindest das erspart blieb. Kurz noh sah ich mich um, und hörte einen Moment lang etwas genauer, um herauszufinden, ob nicht doch irgendwo etwas angeschlichen kam.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 7:52 am

Irgendwie konnte Elena die Begründung nicht wirklich nachvollziehen. Jedenfalls zunächst nicht. Doch schnell war sie hinter den Sinn des Ganzen gekommen. So extrem verblödet war das Mädchen also doch nicht. Naja...jedenfalls fühlte sie sich in diesem Moment so. Dass andere das ganz anders sehen konnten, sah sie nicht. Und sie würde es auch nicht einsehen. Wer gab es schon zu, eigentlich total dumm zu sein? "Na gut, aber beeil dich." hatte sie sich noch beschwert - selbst würde sie keinen Finger krumm machen - bevor sie in die Falle getappt, oder vielmehr gefallen, war. Nun verschwendete sie an die Essensssache keinen Gedanken mehr. Stattdessen schrie sie erneut auf, dieses Mal jedoch aus dem Grund, dass der Fremde zu ihr gesprungen war, mit gezücktem Messer. Automatisch war das Mädchen nach hinten ausgewichen, und konnte sich gerade noch so halten, um nicht umzukippen. Schnell allerdings war der Schrecken über die plötzliche Reaktion des Jungens vergessen und der Schmerz in ihrer Hand war wieder über deutlich zu spüren. Erneut ließ sie einen leichten Schrei verklingen, als sie abrupt und ziemlich unsanft in die Höhe gezogen wurde. Sie mochte es nicht, so grob behandelt zu werden. Es erinnerte sie an ihren Vater. Er hatte sie auch immer so behandelt. Und dann zugeschlagen. Sie schluckte während ihr noch immer die Tränen über die Wangen liefen. Vielleicht reagierte sie über, doch daran dachte das Mädchen nicht. Sie war nunmal so und daran war nichts mehr zu ändern. Ein letzter Schrei entrang ihrer Kehle, als die Falle aus ihrer Hand gezogen wurde, dann zwang sie sich, nachdem er ihr 'befohlen' hatte niht mehr zu schreien, keinen einzigen Ton mehr von sich zu geben. Was soweit auch funktionierte, wäre das nicht das Wimmern, welches sie einfach nicht einstellen konnte. Die Verletzung schmerzte höllisch und Elena wollte nicht nachsehen, wie tief die Wunde überhaupt war. Sowieso merkte sie zu gut, dass das warme Blut ihre Hand hinunter floss , und auch kaum aufhörte, nachdem der Fremde die Wunde etwas abgetupft hatte - was auch nicht sehr angenehm gewesen war, doch hatte sich Elena bisher nicht großartig beschwert. "U-und was...das kann doch jetzt nicht so bleiben." jammerte Elena, denn eines wusste sie: bei ihr zu Hause hatte man solche Wunden immer verbunden. Fraglich war nur, mit was man das hier machen sollte. Bevor sie aber eine Antwort bekommen konnte, konnte sie die Stimme von jemandem - oder von etwas - wahrnehmen. Sofort sah sich das Mädchen um. Was oder vielmehr wer war das? "Hier...ist..jemand...oder etwas." schluchzte das Mädchen, obgleich sie ganz genau wusste, dass es kein Mensch sein konnte. Und schon kurz darauf konnte sie ein Tier hinter dem (noch immer) Fremden ausmachen. Es war ein...Polarfuchs? Er lief um einen Baum in der Nähe herum, während er die beiden beobachtete. Elena rührte sich - abgesehen von dem Zittern durch die Kälte und von dem leisen Wimmern wegen ihrer blutenden Hand - nicht. Sie wusste nicht, was sie tun sollte oder wie sie reagieren sollte. "D-da." sagte sie und deutete auf das Tier, welches ihr in seiner Sprache zu sagen versuchte, dass es sehr viel Hunger hatte. Der Fremde konnte das nicht verstehen, das war dem Mädchen klar, doch Elena verstand ganz genau. Aber eigentlich fraßen diese Tiere Menschen doch gar nicht, oder? Gut, davon hatte Elena nun nur sehr wenig Ahnung.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 8:12 am

Ich hörte sie wimmern und während ich immer noch versuchte, zumindest ein wenig Blut von der Wunde zu bekommen, sodass ich etwas erkennen konnte, versuchte ich ein wenig ungeschickt, die Kleine vom Schreien und Weinen abzuhalten, nachher kam hier wirklich noch etwas an und ich hasste es, wenn meine Beute mich fand, bevor ich sie überhaupt bemerkte. "Es gibt Schlimmeres. Beweg mal die Finger, ich glaube nicht, dass ein Knochen was abbekommen hat oder besonders viel Schaden da ist... Nimm dir Schnee zum Kühlen, das hilft schon ist ja genug da." Nun ja, wirklich trösten konnte man mein Vorhaben vielleicht nicht nennen, aber doch versuchte ich, sie zumindest ein wenig zu beruhigen, sodass ich das Wimmern nicht mehr hören musste. Wirklich, da konnte man sich ja auch gar nichts mehr konzentrieren, schon gar nicht auf die Jagd oder sonstiges. Ich schloss kurz die Augen und hockte mich dann für einen Moment hin, um eine Hand voll schnee vom Boden aufzuheben und ihr auf der verletzten Stelle zu verteilen. Auch wenn sie ja ohnehin schon ein Eisblock sein sollte, eventuell half das, den Schmerz zu lindern, oder ihn zumindest so sehr abzudämmen, dass sie Ruhe gab. Ich selbst wollte mich also gerade wieder umdrehen und ihr sagen, dass sie jetzt an Ort und Stelle stehen bleiben sollte, als ich erneut ihre schrille, nervige Stimme in meinem Ohr vernahm. Ich drehte mich um, dieses Mal vielleicht einw enig zu nachsichtig und war vermutlich auch aus diesem Grund kurz vor dem Zusammenzucken, als ich das Tier entdeckte. Ich hatte keine Ahnung, was es für eine Art war, zumal mich das auch kein Bisschen interessierte. Es war aus Fleich und man konnte es essen. Der ganze Rest war unwichtig. "Sollte für ein paar Tage reichen." stellte ich also lediglich fest und wandte mich mit einem nun aufmerksameren Gesichtsausdruck um. "Du bleibst da stehen und passt auf, dass nicht noch mehr auftauchen." Ärgern tat es mich schon, dass ich durch eine so verdammt banale Unachtsamkeit dieses Tier nicht bemerkt hatte, ja, vielmehr noch es regte mich richtig auf, aber nun, was sollte man denn tun? Es war hier. Jetzt, und konnte mir etwas Unterhaltung liefern. Ich steckte mein Messer wieder in meine Tasche, während ich neinahe reglos beobachtete, wie das Tier sich langsam näherte. Gleich würde es vermutlich zum Sprung ansetzen, nach meiner Theorie zumindest und dann könnte ich es grillen - was praktisch war, denn so musste ich nicht einmal wirklich angreifen und sogar ein paar Innereien waren verarbeitbar. Dem Mädchen hinter mir würde das vermutlich nihct gefallen, so schoss es mir gleich durch den Kopf, aber nun, so hielt man sich über die Tage und ich bezweifelte, dass sie überhaupt wusste, wie eine Leber oder ein Herz aussah, zumindest nach meinem momentanen Wissenststand über sie. Meine Hand hob sich wieder aus der Tasche, bereit mit dem Feuer umzugehen, auch wenn es bei der Kälte etwas mühselig war, aber solange mir nur ein einziges Tier im Weg stand, wäre as kein Problem. Weiterhin richtete ich den Kopf nach vorne, darauf wartend, angegriffen zu werden.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 8:41 am

Schlimmer als das? Soetwas sollte es geben? Nein, das konnte sich Elena nicht...doch, wenn sie es sich richtig überlegte, gab es tatsächlich schlimmeres. Beispielsweise den grauenhaften Tod ihrer Mutter. Daran aber wollte sie eigentlich keinen Gedanken mehr verschwendet haben - auch wenn dieser erst vor kurzem passiert war. Sie musste sich beherrschen, nicht deswegen auch noch loszuheulen - obgleich es wohl auch nicht aufgefallen wäre, da ihr ohnehin noch die Tränen wegen der Verletzung über die Wange liefen. Auf den Rat..oder war es ein Befehl?...von dem Fremden hin bewegte sie ihre Finger einmal kurz, was als solches nicht mehr schmerzte als die Wunde allein. Dennoch ließ sie das Bewegen ihrer Finge lieber bleiben sondern rührte ihre Hand nicht weiter. Und Schnee...sowas half? Elena glaubte nicht daran, und sie selbst würde sich auch nicht bücken, doch das tat der Fremde ohnehin schon für sie. Kurzzeitig brannte es, als der Schnee auf ihre Handfläche gelegt wurde, doch das konnte sie sich auch eingebildet haben, da gleich darauf der Schmerz nachließ. Zwar war es eisig kalt, doch es half tatsächlich - zur großen Verwunderung von Elena. Bedankten allerdings würde sie sich deswegen nicht. Abgesehen davon war sie nur wegen ihm ja überhaupt in diese Situation geraten. Was sie aber nicht so ganz verstand war der Satz den der Fremde erklingen ließ. Doch schnell wurde ihr bewusst war er meinte. Er wollte das Tier umbringen? Das war für Elena nicht recht. Aber noch wusste sie auch nicht, dass sie sich von diesen Tieren ernähren müssen würde. Den Befehl des Jungen hätte sie am liebsten ignoriert, denn es ging ihr gehörig auf die nerven, dass er ihr ständig sagte was sie tun sollte und was nicht. Dennoch entschied sie, dass es in diesem Fall wohl besser sein würde. Denn im nächsten Moment war der Fuchs, bei dem sich Elena sicher war dass es sih um einen Polarfuchs handelte, auch schon auf die beiden zugelaufen. "Hier sind noch mehr. Aber..keine Füchse." sprach Elena dann aus, obwohl noch kein einziges, anderes Tier zu sehen war. Doch Elena hatte die Stimme der Tiere vernommen. Was für Tiere allerdings das vermochte sie nicht zu sagen. Bevor sie auch nur einen weiteren Ton von sich geben konnte, sprang der Fuchs auf die beiden zu und Elena schrie - erneut. Doch noch immer konnte man kein anderes Tier ausmachen.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 8:57 am

Ich wollte den Koipf kurz umwenden, um ihr zu sagen, dass sie endlich den Mund halten sollte, immerhin musste ich mir konzentrieren, doch da war es auch schon mehr oder wneiger zu spät. Das Tier kam auf uns zu und ich hob mehr reflexartig als kontrollierend die Hand. Es war im Grunde genommen also wie immer, ohne das ich mir besonders etwas dabei dachte, und genau in dem Moment, in dem mein Gehirn nur eine knappe Sekunde später wieder zu denken begann, erhob sich ein Schwall Feuer, oder viel mehr eine recht große Flamme, vor mir und ging sogleich auf das Fell des weißen Wesens über. Nicht, dass es mir besonders viel ausmachte, seine Verwirrung mit anzusehen, ich war es gewohnt die Qualen von Jemandem, der bei lebendigem Leibe gebraten wurde mit anzusehen, immerhin war das so etwas wie ein Hobby von mir und während ich nun mit einem leicht genüsslichem Blick im Gesicht, den das Mädchen wohl eher nicht sehen konnte beobachtete, wie die Flammen langsam Löcher in das Fell brannten und auf das Fleisch des Tiers übergingen, dass mittlerweile kurz vor uns im schnee lag und sich dort unter panischem Gejaule wältzte, zog ich erneut das Messer oder hob den Arm, um es auf seinen Hals zu werfen, das würde sein Sterben erleichtern und mir nerrvige verbrannte Stellen im Essen verhindern. Zumal wir uns auch mit der ganzen Sache beeilen mussten, denn soweit ich es in Erinnerung hatte, beziheungsweise es selbst immer wieder erlebte, trieben sich hier öfters mehr als nur ein Tier dieser Sorte herum, was also hieß, dass sie Anderen nicht weit sein konnten, und ich das vieh bis dahin zumindest fertig umgelegt haben musste, damit ich es transportieren konnte. Das Tiere mit einem armseligen Denkvermögen wie diesem vor Feuer zurückschrecken würden war mir klar und auch, dass sie uns wohl kaum bis zu den Klippen folgen würden stand fest. Das Problem wäre nur die Konzentration, mit der ich vor allem bei dem Mädchen erhebliche Probleme haben würde. Wenn sie zeterte, konnte es gut sein, dass ich einen Fehler machte und wenn ich Pech hatte, würde ich mir wieder selbst etwas verbrennen und dann könnte ich je nach den Auswirkungen bestimmt ein paar Tage lang einpacken und nur von Fisch leben, was mir wirklich ziemlich versagte. Nicht, dass ich ihn allgemein nicht mochte, doch hier auf dieser Insel gab es nicht gerade leckere Viecher dieser Art und Fleisch war mir allewale lieber.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 9:18 am

Elena beobachtete das Treiben mit weit aufgerissenen Augen und als das Tier zu brennen begann, konnte sie deutlich seine Schreie vernehmen, seine um Hilfe rufenden Worte, die Elena zum einen sagten, dass noch mehr dieser Tiere im Anmarsch waren, ihr aber auch unglaublich weh taten. Es war, als würde der Junge gerade einen Menschen verbrennen, der gerade mal in die Schule gekommen war - jedenfalls stellte sich Elena das so vor. Sie biss die Zähne zusammen, konnte dann allerdings nicht mehr weiter zusehen, sich nicht mehr auf die anderen Tierlaute um sie herum konzentrieren. Sie ging in die Hocke und hielt sich die Ohren zu - trotz der Schmerzen in ihrer Hand, die, wie sie durch das Tier, dessen Leiden sie beinahe schon persönlich erlebt hatte, nicht sehr schlimm waren. "Hör auf, hör auf.." murmelte sie immer wieder, ganz leise und kaum vernehmbar. Dabei wippte sie langsam hin und her, bis der Fremde endlich sein Messer in das Tier geworfen und dieses darauf endlich Ruhe gegeben hatte. Langsam entfernte sie ihre Hände von ihren Ohren - von denen eines nun voller Blut und etwas Schnee war - und starrte fassungslos das leblose Geschöpf am Boden an. Sie zitterte...nicht nur wgen der Kälte. Die anderen Tiere, die bis eben noch in ihrer Nähe gewesen waren, waren verschwunden - was nicht weiter wunderlich war, nachdem was sich hier abgespielt hatte. "..." Sie wusste nichts zu sagen, sondern blickte nun zu dem Jungen nach oben - noch Immer saß sie in der Hocke. "Warum?" fragte sie dann, wobei sie offen ließ, was sie damit eigentlich meinte. Sicherlich würde er es falsch verstehen aber das war ihr egal. Er sollte ihr nur irgendeine Antwort geben.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 06, 2011 9:30 am

"Weil du sonst verhungerst" erwiederte ich lefiglich mit ruhiger Stimme und stapfte durch den Schnee recht eilig auf das Tier zu, um das Messer wieder aus seinem leblosen Körper herauszuziehen und kurz zur Seite hinzuschwenken, damit das nötige Blut die Klinge verließ und ich das Teil wieder in meiner Manteltasche platzieren konnte. Ich sah zu, wie sich der Schnee zu meinen Füßen langsam in etwas rötliches tauchte und mir der Geruch des Todes in die Nase stieg. Ein herrlicher Moment. Eine Weile, sah ich mir die Situation einfach nur an und untersuchte, ob das Tier klein genug war, damit man es auch so transportieren konnte. Gut, es sollte klappen, immerhin war ich es gewohnt so viel mit mir herumzuschleppen und ich bezweifelte, dass ich mit dem Mädchen als Hilfe rechnen konnte. Ich seufzte kurz und drehte mich dann wieder zu ihr herum. Sie sah wahrlich nicht gerade glücklich aus und ich wunderte mich doch, dass sie der Anblick eines toten Tieres so sehr mitnahm. Immerhin war es mir ja auch eher einfacher gefallen. Ich stand noch einmal auf, wickelte hastig die Beine des Tieres mit etwas Draht zusammen, sodass das Ganze ganz gut hielt und zog es dann ein knappes Stück hinter mir durch den Schnee, wobei sich eine lange, immer weiter ausbreitende Blutspur hindurchzog. Auf dem Waldboden würde das wohl nicht mehr so ganz zu sehen sein und es hatte den Vorteil, dass mir das Auswaschen desselbigen erspart blieb. "Also, wie heißt du?", fragte ich, als ob es die selbstverständlichste Frage wäre, die man in einer solchen Situation hätte nennen können. Was ich anderes tun sollte, fiel mir jedoch auch nicht wirklich ein, immerhin war ich nicht der Typ, der darin geübt war Andere zu trösten oder zu besänftigen. Aber nun, was sollte das schon, solange ich sie dazu bringen konnte aufzustehen und mitzukommen ohne mir noch mehr Sorgen zu bereiten.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Fr Okt 07, 2011 3:49 am

Nach wie vor gefiel ihr nicht, wie er mit dem Tier umgegangen war. Und der Gedanke, genau das essen zu müssen, ließ ein Gefühl der Übelkeit in dem Mädchen aufsteigen. Sie konnte sich noch nicht einmal vorstellen, dieses Tier verspeisen zu können und sie wollte es auch gar nicht. Sowieso war ihr der Hunger, den sie vor kurzem noch leicht verspürt hatte, gehörig vergangen. Selbst den Schmerz in ihrer Hand spürte sie kaum noch - das allerdings lag wohl eher daran, dass sie ihre Hände im Allgemeinen kaum spürte, da diese, so glaubte das Mädchen, beinahe erfroren waren. Aber eben nur beinahe, sodass sie sie noch bewegen konnte. Aber sie sollte schnellstens irgendwo hin, wo es warm war und sie sich aufwärmen konnte. Aber gab es hier so einen Ort? Elena konnte das nicht sagen, immerhin war sie gerade erst hier angekommen. Und doch hatte sie schon mit ansehen müssen, wie ein Tier getötet worden war. Und eben dieses starrte sie nun an, als der Fremde es hinter sich herschleifte und dadurch eine rote Spur im Schnee hinterließ. Ihr schoss der Gedanke durch den Kopf, dass sie gar nicht verstand, woher das Feuer überhaupt gekommen war, doch nicht lange hielt sie sich mit diesem auf, denn schon im nächsten Moment stand der Fremde wieder vor ihr und die Rosahaarige blickte von unten zu ihm hinauf in sein Gesicht. Noch immer wollte sie ihm die Frage des Namens nicht beantworten, da sie fürchtete, seinen selbst dann nicht zu erfahren, wenn er den ihren kannte, doch wusste sie auch, dass es langsam Zeit wurde, sich gegenseitig mit einem Namen ansprechen zu können statt ständig 'Fremder' sagen oder denken zu müssen. "Elena Liviana." sagte sie deshalb mit zittriger, jedoch ausdrucksstarker Stimme, was sie selbst ein wenig verwunderte, wenn man bedachte, dass sie gerade große Angst vor ihrem Gegenüber - und der allgemeinen Situation - hatte. Aufstehen würde sie noch nicht, obgleich es langsam anstrengend wurde, in der Hocke sitzen zu bleiben, oder den nassen, kalten Schnee zu berühren, der an der Stelle, wo sie sich befand, ebenfalls leicht rot geworden war - so wie auch der Anfang ihres Ärmels, auf den ein wenig des Blutes Elenas getropft war. "Und du bist...?" fragte sie schließlich noch, wobei ihr durch den Kopf schoss, dass der Fremde ihren Zweitnamen vielleicht als Nachnamen betrachten könnte. Auf keinen Fall wollte sie nur Elena genannt werden, aber war es wirklich so klug, ihm das beibringen zu wollen? Es ihm praktisch zu befehlen? Lieber ließ Elena dies erstmal sein, vielleicht würde sie es ihm sagen, sobald er sie auch nur ein einziges Mal nur mit ihrem ersten Vornamen angesprochen hatte - oder sie würde es über sich ergehen lassen, um nicht noch mehr Ärger - und die darauf folgende Angst - heraufzubeschwören.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Fr Okt 07, 2011 4:11 am

"Kasuka" antwortete ich ruhig uund sah sie dann an, ein wenig darauf wartend, dass sie irgendetwas tat - Was aber natürlich nihct der Fall. Ich stand eine ganze Weile da, beobachtete, wie sie dort im Schnee hockte und immer noch abwärts in den Schnee starrte. Ich konnte nicht wirklich verstehen, was in ihrem Kopf vorging, dass sie so irrsinnig dazu verannlasste noch weiter zu frieren und zu zittern. Ernsthaft, wenn das so weiterginge, würde ich sie nicht einmal die Klippen heruntertransportieren können. Ich schlug kurz mit den Augen auf, ließ das Tier in den Schnee fallen und hockte mich dann wieder hin, abgenervt und eilig, sicher, doch das ließ ich mir keineswegs anmerken, immerhin würde das erst recht nichts bringen und ich kam hier wohlmöglich nie weg. "Elena." fing ich also an und versuchte meine Stimme so ruhig wie möglich klingen zu lassen. "Wenn du noch lange hier rumhocjkst erfrierst du, oder ziehst dir Frostbeulen an den beinen zu. Bis die weg sind, kannst du dich kaum bewegen und wir müssen noch die Klippen herunter klettern. Bis ganz nach unten. Wir sollten also langsam losgehen, damit uns das Vieh nicht steif friert und du nicht ins Meer herunter fällst unde stirbst, okay?" Meine Stimme verfiel schon beinahe in einen monotonen Singsang, den ich immer benutzt hatte, wenn ich Texte auswendig gelernt hatte, wobei dieser aber keineswegs einer davon war. Es waren bloß Tatsachen, die ich aneinanderreihte, damit sie sich endlich zusammenriss und wieder aufstand. Wenn sie nämlich tatsächlich Frostbeulen bekommen sollte, könnte ich sie die ganzen Klippen zusammen mit dem Tier herunterschleppen und dazu hatte ich nun wirklich herzlich wenig Lust, vor allem, wenn ich bis ganz nach unten wackeln musste, das war selbst für mich immer noch etwas anstrengend, vor allem dann, wenn ich zwei Leute tragen musste. Das wäre zu viel, definitiv. Ich wartete also ab, bis das Mädchen irgendetwas erwiederte, egal was, solange ich damit etwas anfangen konnte, dass mich weiterbrachte, ernsthaft, langsam wurde auch mir kalt und ich hatte immerhin noch nicht einmal vernünftig gegessen.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Fr Okt 07, 2011 4:29 am

Es wunderte das Mädchen schon, dass er ihr tatsächlich auch seinen Namen genannt hatte, doch war sie froh darüber, nicht tausendmal danach fragen oder gar betteln zu müssen - obgleich sie das ohnehin nicht getan hätte. Kasuka also...wahrscheinlich würde sie sich den Namen solange merken können, bis sich die Wege der beiden trennten. Vielleicht auch länger, aber wirklich brauchen tat sie den Namen sowieso nicht. Jedenfalls noch nicht. Ihr Blick wanderte erneut zu ihm, als dieser sich nun ebenfalls hinhockte, scheinbar aber nur, um ihr wieder irgendetwas zu erklären, was sie dann zu befolgen hatte. Sie mochte es nicht, rumgescheucht zu werden oder Befehle entgegen zu nehmen, doch dieses Mal fing Kasuka auch ganz anders an, wogegen die Rosahaarige natürlich gleich etwas erwiderte. "Mein Name ist Elena Liviana! erklärte sie also, mit selbstbewusster Stimme, obgleich das Zittern darin eigentlich alles ruinierte. Ob Kasuka nun wusste, dass sie mit beiden Namen angesprochen werden wollte? Bestimmt nicht. Und falls doch, so würde er ihr wohl kaum die Ehre erweisen, sie tatsächlich zu nennen wie sie das wollte. Erst jetzt aber hörte sie Kasuka zu, der ihr gerade tatsächlich ohne jeglichem Befehl weiß machte, dass es wenig brachte, hier weiterhin rumzuhocken. Die Vorstellung, zu erfrieren nämlich gefiel dem Mädchen überhaupt nicht. Wobei die Vorstellung, Klettern zu müssen auch nicht so toll für sie war. Doch sie war das Protestieren in der Hinsicht im Augenblick satt. Außerdem glaubte sie sogar daran, dass er Recht hatte. Immerhin zitterte sie wirklich schon eine ganze Weile, und Hände und Füße spürte sie kaum noch. Also nickte sie einfach, bevor sie versuchte, aufzustehen. Leicht fiel es ihr nicht aber sie schaffte es dennoch, auch ohne wieder zu stürzen oder Hilfe zu benötigen. "In Ordnung..." sagte sie mit müder Stimme, lächelte aber nicht. Sie hatte keinen Grund dazu. "Liegen hier noch mehr dieser...Fallen herum?" Denn Lust, in noch eine zu tappen, hatte das Mädchen gewiss nicht - genauso wenig wie sie Lust hatte, gleich noch irgendwelche Klippen hoch oder runter klettern zu müssen. Luca...wieso bist du nicht auch hier... dachte sie betrübt, dieser nämlich wäre um ein Vielfaches besser mit Elena umgegangen als Kasuka. Aber das hing einfach damit zusammen, dass Kasuka schon länger auf dieser insel lebte - jedenfalls glaubte Elena das.
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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Do Okt 13, 2011 2:28 am

Ich hatte bereits ein paar Schritte getan und hob nun eine Hand, als Geste, die selbst mir schon beinahe zu sarkastisch erschien. "Nun denn Elena Liviana" rief ich ein wenig lauter und zog ihren Namen fast lächerlich ausdehnend in die Länge. " Dann erhebe dein arrogantes Gemüt und beeil dich ein wenig, denn es wird langsam ein wenig kalt." Meine stimmlage war monoton, absichtlich, zumindest mehr oder weniger, auch um sie zu reize, wobei mir hier der Grund jedoch nicht ganz klar war. Vermutlich, so dachte ich, um mich von dem ganzen Ärger, den ich wegen diesen verdammten Klamotten hatte abzulenken. Sicher, wert war es das allemal, doch ein wenig Grausamkeit, wenn auch nur in Form von Worten sollte mir doch vergönnt sein. Immerhin wäre sie ohne mich jetzt tot, in etwa so, wie das tote Tier, das ich immer noch hinter mir durch den Schnee schleifte, darauf wartend, dass die Blutspur etwas verebbte und ich das Teil über meine Schulter legen konnte, das wöre mit Sicherheit einfacher, vor allem auf den Klippen, aber bis dahin wäre mit Sicherheit nichts störendes mehr vorhanden. "Kann gut sein" antwortete ich dann auf ihre Frage hin, ob man sich denn noch vor Fallen in Acht nehmen müsse. Dass hier noch welche waren, war mir klar, doch ein einzelnes Eichhörnchen und das Vieh, das ich ohnehin schon umherschleppte, sollten reichen. Mehr Mühe wollte ich mir nicht machen, das wäre zu aufwendig und zum nächsten auch etwas überflüssig. Das was ich bereits hatte würde wirklich mehr als ausreichend sein. Ich drehte mich noch einmal kurz zu dem Mädchen um, wenn man es so nennen konnte zumindest. Im Grunde genommen war es nur mein Kopf, der sich drehte und ein knappes Huschen meiner Augen, sodass ich aus deren Winkeln beobachten konnte, ob Elena mir folgte. Wenn nicht würde ich mir etwas einfallen lassen - Etwas anderes, das stand fest. Auf eine solche Mitleidsnummer zumindest würde ich mcih nicht nocheinmal herablassen, wirklich nicht, dafür war ihre Antwort mir zu arrogant gewesen. Wenn sie sich so auffühte, meinetwegen, sollte sie doch, grillen konnte ich sie ja jederzeit, dem stand nichts im Weg, abgesehen von meinen neuen Handschuhen und dem netten Schal, aber dazu würde mir notfalls auch etwas in den Sinn kommen. So lange es nichts mit Demütigung meinerseits zu tun hatte. Ich wandte den Kopf etwas ruckartig wieder geradeaus und beschleunigte meine Schritte ein wenig, darauf achtend, keine unnötigen Worte von mir zu geben. In dem Sinne also gar keine.

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BeitragThema: Re: Die Waldlichtung   Sa Okt 15, 2011 10:39 pm

Elena verdrehte bloß die Augen, als er ihren Namen aussprach, als wäre es das lächerlichste von der Welt. Sollte er sich doch ruhig über sie lustig machen. Sie war zu müde, um sich darüber nun auch noch aufzuregen. Und sie wusste, dass sie ihre noch bleibenden Kräfte irgendwie einteilen musste, denn sonst würde sie wohl ganz schnell die Klippen herunter in den Tod stürzen. Sie hatte es geschafft, nicht von Kasuka getötet zu werden und da wollte sie sich das durch die Klippen ganz sicher nicht kaputt machen. Noch blieb sie stehen, denn sie hatte noch keine Antwort auf ihre Frage erhalten. Abgesehen davon war sie nicht besonders scharf darauf, direkt neben dem toten Tier herzulaufen. Dessen Stimme hallte immer noch in Elena's Kopf wieder. War es zu Hause doch immer ein Vorteil gewesen, die Sprache der Tiere verstehen zu können, schien es hier der größte Nachteil zu sein, den sie haben konnte. Wie sollte sie jemals selbst die kleinen - und manchmal auch großen - Geschöpfe töten, wenn es war, als würde sie einen Menschen töten? Ein Schauer lief ihr über den Rücken, nur kurz, denn schnell wurde sie wieder abgelenkt. Na super...also muss ich jetzt auch noch aufpassen, nicht in noch eine dieser Fallen zu treten.. Auf die Idee, eigentlich das kleine Stück auch fliegen zu können, kam das Mädchen, so durcheinander und müde sie war, natürlich nicht. Sie ging los, sehr vorsichtig und achtete auf jeden Schritt, den sie tat. Erst, als sich Kasuka zu ihr umdrehte und seinen Schritt anschließend beschleunigte, wurde auch Elena schneller - und damit unvorsichtiger. Doch sie hatte Glück, denn in eine Falle tappte sie nicht noch einmal - was vielleicht sogar gar nicht großartig aufgefallen wäre, denn ihre Füße spürte sie ohnehin kaum noch.

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