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 Kasuka's Zuhause

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BeitragThema: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 4:36 am

Wirklich viel zu sehen, gibt es in dieser Felspalte wohl nicht. Boden, Wände, Decke. Alles verhält sich hier aus Stein, der an einigen Stellen ein paar Unebenheiten aufweist oder hier und da etwas kantig und zasckig wird. Wirklich Mühe gemacht, diese Unebenheiten zu glätten hat Kasuka sich nicht gemacht, da er, wie man vermutlich bereits beim ersten Eintreten bemerken kann, meistens lediglich in einer Ecke, die dem Eingang genau gegenüber liegt isst, beziehungsweise schläft oder anderen Dingen nachgeht. Das Merkmal für diese Dinge findet man wohl hauptsächlich in den vielen Sachen, die zwar allgemein überall zerstreut sind, aber auch in dem größer werdenden Haufen an Waffen und Kleidungsstücken wieder, die gerade in der Ecke zu finden sind. Hier und da kann man ein paar kleinere Eimer oder Schalen mit Wasser sehen, dass im Winter meist aus Schnee geschmolzen und im Sommer aus Pflanzen und Flüssen gewonnen wird. Salzwasser aber, ist auch in rauen Mengen vorhanden und auch dem Jungen selbst ist es schon oft passiert, dass er dieses mit etwas zu trinken verwechselt hat. Speisen lgert er immer woanders, sorgt jedoch vor allem hier dafür, dass nur das, was wirklich essbar ist in diesem "Raum" zurückbleibt, da Kasuka vor allem dafür sorgen will, dass kein Dreck zurückbleibt, immerhin ist der Raum schon klein genug, sodass seiner Meinung nach auch nicht mehr hier bleiben sollte als nötig.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 4:48 am

cf. Die Klippen -- Der Steinplatz

Ich warf mich förmlich durch die kleine Spalte, die zu dem regelrechten Loch führte in dem ich wohnte. Zu Anfang hatte ich immer wieder befürchtet, dass mir eines Tages die Dcke über dem Kopf einstürtzen und ich Gott verlassen und alleine hier unten den Tod finden würde. Warum mich diese GEdanken ereilt hatten, wusste ich nicht mehr so genau, doch ich tippte darauf, dass es durch den wenigen Raum kam, den es hier unten kam. Wirklich, es war klein, verdammt klein. Ich warf das Tier von meiner Schulter neben einen aus Blättern geflochteten Behälter mit Salzwasser, dass ich vor ein paar Tagen aus dem Meer gesammelt hatte. Es war nicht mehr sehr viel übrig, doch gebrauchen konnte man es allemal noch, vor allem zum Kochen von Fleisch. Salz bekam ich hier ja schlecht zum würzen und außerdme entzog das Zeug Feuchtigkeit wie nichts Gutes, wenn man etwas rog darin liegen ließ und außerdem war ich nicht wirklich ein Liebhaber von blutigem Essen, auch wenn es eventuell etwas unterhaltsam sein könnte, etwas solches zu verschlingen. In dem Ausnahmefall, dass das Essen noch lebt versteht sich. Ich gähnte erneut leise und fuhr mir wieder durch die Haare, deren nasse Strähnen vereinzelt in mein Gesicht gerutscht waren, als ich abgestiegen war. Ich drehte mich kurz um, um zu sehen, ob das Mädchen es ebenso halbwegs unbeschadet herunter geschafft hatte, immerhin wohnte ich ganz unten in den Untergründen. Schutzmaßnahmen gegen lästige diebe, die sich nachts hier herumtrieben, um Schlafende abzustechen und sie dann auszurauben. Ich hoffte nur, dass sie die Kleidung nicht allzu sehr beschädigt hätte. Schmutz machte mir nicht viel, den konnte man herauswaschen, aber zu viele Risse würden mir das Ganze doch etwas versauen. Ich wickelte also den Draht nach einem kurzen Aufschauen von der Hüfte und hockte mich anschließend neben das Tier, um auch dort die Spule zu entfernen und wieder aufzurollen. Es dauerte ein wenig und war zu gleich recht mühsam, aber klappen tat es letzten Endes. Ich warf nun also auch den Draht beiseite, jedoch keineswegs auf den Boden, sondern in eine Andere Schale, die geschmolzenen Schnee enthielt. Eigentlich war das Zeug ja zu schade, um als Drahtreiniger zu enden, aber nun wirklich, bei diesem Wetter gab es mehr als genug zu trinken, weshalb mich das auch nicht wirklich kümmerte. Mir persönlich machte der Aufstieg ja nicht viel. Ich ließ mich also neben dem Tier an der üblichen Stelle gegen die Felswand fallen und musterte den Kadaver eine Weile, überlegend, ob ich überhaupt schon anfangen sollte, ihn auszunehmen und diesbezüglich überlegend, wo ich anfangen sollte.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 5:20 am

cf: Die Klippen :: Der Steinplatz

Elena hatte schon das Gefühl, nie am Ziel anzukommen. Ihre Hände taten höllisch weh - die eine mehr als die andere - und öfter musste sie aufpassen, nicht den Halt zu verlieren. Mehrere Male hätte sie am liebsten losgeschrien, nicht, weil sie sich verletzt hatte, sondern einfach, weil sie keine Lust mehr hatte, doch sie hatte es geschafft, nicht einen Mucks von sich zu geben. Als sie endlich unten angekommen war, konnte sich das Mädchen kaum noch auf den Füßen halten. Sie zitterte mehr, als sie noch vor dem Abstieg gezittert hatte und ihre Kleidung...war ziemlich schmutzig geworden und hatte hier und da ein paar Risse, die aber nicht weiter schlimm waren. Für Elena aber war es schlimm. Ihre Hände waren nun nicht mehr nur rot von ihrem eigenen Blut, sondern auch braun von der ganzen Erde, die sie hatte anfassen müssen und die auch unter ihre Fingernägel gekommen war. Angeekelt betrachtete sie diese eine Weile, ging dann aber hinter Kasuka in sein...Reich, wenn man das so nennen konnte und sah sich um. Es war klein hier. Für Elena viel zu klein. Und damit sie nicht irgendetwas dummes von sich gab, biss sie sich auf die Lippe, dann ließ sie sich erschöpft auf den Boden sinken und lehnte sich gegen eine der Wände - die ebenso schmutzig waren wie der ganze Rest dieser Behausung. Wie konnte man nur hier wohnen? Sie könnte schon wieder heulen, tat es aber nicht. Stattdessen starrte sie bloß auf den Boden und blendete alles um sich herum aus. Kasuka wollte sowieso nicht mit ihr reden, wenn sie ihn da richtig einschätzte und so war es auch egal, ob sie ihn hören konnte oder nicht. Langsam hörte sie auf, vor Anstrengung zu Zittern und auch die Kälte war hier weniger geworden. Wenigstens ein Vorteil von diesem Ort, von dem Elena erstaunt war, ihn halbwegs unbeschadet erreicht zu haben. Jetzt bin ich hier...und was soll ich hier? Was bezweckt Kasuka überhaupt damit, mir zu helfen? Leichter für ihn wäre es doch, wenn er mich einfach umbringen würde... dachte Elena betrübt, während sie weiterhin den Boden vor ihr anstarrte und sich langsam wieder beruhigte von dem Abstieg und von allem anderen. Was Kasuka in der Zeit machte, wusste sie nicht, aber sie ließ ihn in Ruhe - und würde wahrscheinlich auch nicht hören, wenn er mit ihr sprechen würde. Denn Elena fühlte sich, als würde sie jeden Moment einschlafen...
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 5:54 am

Ich hatte mich beschlossen, mich erst später um das Tier zu kümmern, immerhin war der Tag noch lang und meine Zeit konnte ich auch anders tot schlagen, beziehungsweise nutzen. Ja, deutlich sinnvoller. Ich sah wieder zu dem Mädchen hoch, dass sich ohne ein Wort zu sagen an die Wand gelehnt hatte und den Eindruck machte, als würde sie jetzt schon halbtot sein. Ich stand auf, und kniete mich wieder vor sie, den Zustand ihrer Klamotten prüfend. Nun gut, ein wenig ramponiert war das Zeug ja, doch nutzen könnte man es allemal noch, zumindest dann, wenn sie nicht irgendwelchen Mist anstellen würde und ich nicht gezwungen war, ihr irgendwelche Verletzungen zuzufügen. Mein nächster Blick fiel auf ihre Wunde, die durch den Abstieg ganz schön verdreckt worden war. Dass sie keine Ahnung von der Wildniss hatte, wurde mir wohl spätestens jetzt klar, denn dass es leichtsinnig war, etwas noch blutendes einfach so offen liegen zu lassen. Ich persönlich schätzte, dass es höchstens ein bis zwei Tage dauern würde, bis es anfing zu eitern und dass das dann auch für mich eklig und nervig werden würde, ergab sich von selbst. Ich zog also wieder den kleinen Behälter mit dem Salzwasser herbei und hielt ihr das Teil vor die Nase. "Leg deine Hand da rein." Dass es vor allem mit dem vielen schmutz auf der Wunde höllisch weh tun würd,e verschwieg ich ihr lieber, denn dass es half stand fest, vor allem bei dem hohen Salzgehalt, dass was Wasser an dieser Insel hatte. Auch bei den Verbrennungen, die ich mir immer wieder zuzog hatte ich das Meerwasser benutzt und musste zugeben, dass es wirklich sehr gut half, wie gesagt, auch wenn es höllisch brannte. Ich blickte Elena also weiterhin in das Gesicht und überlegte, was ich nun weitehrin mit ihr anstellen sollte, beziehungsweise, wie ich sie aufch etwas machen lassen konnte, was mir etwas an Arbeit ersparte. Nicht, dass ich ihr wirklich helfen wollte zurechtzukommen, nein, es ging mir eher darum, nicht alles alleine machen zu müssen, immerhin musste ich sie ja nicht wie sonst ein heiliges wesen behandeln. Sie hatte Hände, Finger und Augen, das reichte, um ein Tier auszunehmen oder Schnee zu sammeln.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 6:13 am

Hätte er sich nicht vor sie gesetzt, hätte Elena noch nicht einmal bemerkt, dass er sich überhaupt bewegt hatte. Sie erhob ihren Kopf und sah ihm ins Gesicht, ohne irgndeine Reaktion zu zeigen, obgleich sie nicht verstand, weshalb er jetzt schon wieder vor ihr saß. War er nicht derjenige gewesen, der sich von ihr genervt fühlte? Warum also begab er sich zu ihr? Ihr Blick wanderte zu der Schale, die er ihr vor die Nase hielt und kurz überlegte sie, was genau er damit überhaupt bezwecken wollte. Was ging es ihn schon an, wie es ihrer Hand ging? Ob diese schmerzte oder nicht konnte ihm doch egal sein - ihm gefiel es doch sowieso, sie leiden zu sehen, oder hatte sie das bisher etwa völlig falsch eingeschätzt? Ohne ein Wort zu sagen, legte sie ihre Hand in das Wasser, denn sie hatte keine Lust, nach seinen Gründen zu fragen oder ihm zu wiedersprechen. Am liebsten aber hätte sie ihre Hand sofort wieder heraus gezogen. Es brannte höllisch und sie biss sich auf ihre Unterlippe, sodass nun auch diese anfing, zu bluten. Sie spannte ihre Hand an, hatte aber nicht vor, sie aus dem Wasser - welche Art Wasser war das bitte? - heraus zu ziehen. Sie schloss ihre Augen und wandte den Kopf ab, womit sie bezwecken wollte, dass er nicht großartig mitbekam, dass ihre Hand noch mehr schmerzte als zuvor - oder sie dies zumindest als stärker registrierte. Doch sie wusste ohnehin, dass er wusste, wie sehr ihre Hand nun brannte. Ob er das mit Absicht gemacht hatte? Oder tatsächlich, um ihr in welcher Weise auch immer, zu helfen? Ja klar, als wenn er dir helfen wollen würde... dachte sie dazu bloß und versuchte, an etwas anderes zu denken. Nur funktionierte das nicht so wirklich. Am liebsten würde sie fragen, wann sie ihre Hand denn endlich wieder aus diesem...Wasser heraus nehmen konnte, doch beließ sie es bei einem Schweigen ihrerseits, denn sie glaubte, dass es so besser für sie war.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 6:28 am

Als sie mir die Schale abnahm und ihre Hand hineinlegte, ließ ich mich gerade an die gegenüberliegende Wand fallen, wobei mir unwillkürlich ein leises Auflachen herausrutschte. Ich konnte nicht anders, die Plötzlichkeit mit der sich ihr Gesichtsausdruck verändert hatte, verleitete mich einfach dazu. Ein Grinsen, lag auf meinem Gesicht und ich fuhr erneut mehrmals durch meine Haare, um sie etwas trockener werden zu lassen. Sie wirkte ein wenig verständnisslos und ich hätte vermutlich gewettet, dass sie noch nie etwas davon gehört hatte, das Salzwasser gut gegen offene Wunden waren. Ein wenig aber wunderte mich das, immerhin machte sie auf mich den Eindruck, als wäre sie eines dieser verwöhnten reichen Gören, die von ihren Eltermn alles sonst wohin gesteckt bekommen würden, ohne nur einmal Danke zu sagen. Nun ja, zumindest ihr Verhalten ließ darauf schließen. "Sag bloß du warst noch nie am Meer und hast dir irgendwas aufgeschürft." gab ich also von mir, wobei ich mir dieses Mal jedoch wirklich Mühe gab, nicht zuviel der Belustigung erkennen zu lassen, nachher haute sie mir noch ganz ab und das konnte ich bei den Klamotten nicht riskieren. Mir selbst war so etwas schon früher sehr oft passiert oder vielmehr meinem Bruder, der sich im Gegensatz zu mir auf die körperliche Gewalt beschränkt und meist alles und jeden kurz und klein geschlagen hatte - im wahrsten Sinne des Wortes. Dass er dabei auch schon einmal etwas abbekommen hatte erklärte sich also von selbst und da meine Familie nun wirklich nicht genug Geld gehabt hatte, um alle drei Tage Verbände oder sonst etwas anzuschaffen, hatte ich mich darauf beschränkt, seine Wunden bei jeder Gelegenheit mit Salzwasser zu überschütten. Eine der vielen Gründe, aus denen ich mich immer wieder mit ihm gestritten hatte. Ich war wirklich froh, nicht so jähzornig wie er zu sein, auch wenn ich mich immer wider gefragt hatte, wie es ihm wol ergangen war und ob er immer noch im Gefängniss hockte. Bei dem Gedanken hob ich den Blick etwas zu der Spalte, durch die ich soeben hereingekommen war und bekam schon wieder Lust, irgendetwas umzubringen. Ein weiterer Nachteil, den mein Bruder mit sich brachte. Immer wenn ich an Verwandte dieser Art dachte, wollte ich selber wieder gequälte Gesichter sehen, doch bedauerlicherweise hatte ich im Moment nur Elena, zu der meine Blicke nun wieder wanderten und selbst mit der Belustigung, die ich zu unterdrücken versuchte, war mir das eindeutig zu wenig für den heutigen Tag.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 6:43 am

Zu ihrem Schmerz an der Hand kam nun also auch noch der Schmerz der...Demütigung? Jetzt wusste sie, wie sich all die Mädchen gefühlt hatten, die Elena ausgelacht hatte, aus den verschiedensten Gründen. Und jetzt wusste sie auch, wieso sich eben diese Mädchen von ihr fern gehalten hatten so gut wie es ging. Nur mit dem Unterschied, dass Elena sich soetwas für gewöhnlich nicht bieten ließ. Sie zog ihre Hand wieder aus dem Wasser und schob das Gefäß zu Kasuka, den Schmerz in ihrer Hand vorerst ignorierend. "Natürlich war ich schon am Meer. Und nein, Verletzungen habe ich mir dort nicht zugezogen. Dazu war ihr leider leider zu vorsichtig." sagte sie sarkastisch und leicht wütend, ebenso ein klein wenig arrogant, obgleich sie wusste, dass sie damit bei ihm nicht weit kam. Wohl eher das Gegenteil. "Wozu sind wir eigentlich hier runter gegangen? Wir hätten genauso gut auch oben bleiben können, da wäre es dir sicher auch nicht schwer gefallen, mich wegen was auch immer auszlachen." Sie funkelte ihn an und hatte mal wieder die Konsequenzen vergessen, die ihr Verhalten mit sich ziehen konnte. Aber sie musste es losgeworden sein und jetzt, wo es ihr wieder etwas wärmer war, schien es auch, als wäre sie wieder das Mädchen, welches er am Kai getroffen hatte - arrogant aber auch unglaublich naiv. Ihre Hand ruhte nun auf ihrem Bein und Elena konnte das Pochen ihrer Adern deutlich spüren. Sie ballte die Hand zu einer Faust, was zwar auch schmerzte, aber irgendwie auch gut tat - auch wenn ihr Blut nun auf ihre Strumpfhose tropfte, die sie früher oder später sowieso ausziehen würde.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   So Okt 16, 2011 7:08 am

Kurz lachte ich wieder auf und schloss dieses Mal ein wenig die Augen bei dieser Tätigkeit. Eine Minute höchstens hielt diese Reaktion an, während ich weiterhin recht schadenfroh ihren Worten lauschte. Dann, als auch der letzte Laut in einem Klang von Arroganz verhallt war, öffnete ich die Augen wieder. "48 Stunden." lächelte ich, ein wenig diabolisch, wie ich teilweise genüsslich, teilweise ertappt festsellte. "Erst schwillt die Hand an, dann entzündet sich die Wunde und dann fängt sie an zu eitern. Wie verrückt. Langsam aber sicher spürst du sie nicht mehr, von dem Schmerz einmal abgesehen und wenn dann noch mehr Dreck hineingelangt und du irgendwann einschläfst werden die Tiere angelockt. Käfer. Hattest du schon einmal eine Schabe auf der Hand? Die überleben hier auch im Winter weißt du?Und wenn du Pech hast, übertragen sie dir durch ihr Treiben auf deiner Hand noch eine Blutvergiftung. Und das alles nur wegen der Hand, die du dann ohnehin abschneiden musst, wenn du nicht willst, dass sein Arm auch drunter leidet." Vermutlich hatte ich etwas übertrieben, das musste ich zugeben, zumindest an der Stelle mit den Käfern, doch um ihr ihr vorlautes Maul zu stopfen war mir das ganz Recht, denn zumindest die Tatsache, dass sie ihre Hand wohl oder übel loswerden müsste, wenn sie nicht den ganzen Arm verlierne wollte, entsprach voll und Ganz der Wahrheit. Dass ich keine Lust auf ihr Gejammer hatte, ergab sich wohl von selbst, zumindest für mich, wobei ich an dieser Stelle jedoch auch befürchtete, dass sie, wenn die drei Tage herum waren und sie endlich verschwinden würde, spätestens dann wieder angekrochen käme, wenn der Eiter mehr wurde als das eigentliche Blut. "Außerdem weiß ich ja nicht genau wie es dir geht, aber ich finde es hier unten um einiges wämer als bei Minusgraden an der Oberflche, aber wenn du willst kannst du gerne wieder gehen, du kennst den Weg ja. Die Klamotten lass nur hier, es ist etwas nervig, wenn ich sie von deinem gefrorenen Leichnam kratzen muss. Ich habe wichtigeres zu tun." Langsam verblasste mein Lächeln wieder und ich beschränkte mich nun darauf, mir auszumalen, wie es wohl aussehen würde sie so zu finden. Mit einer vereiterten, fast schon nutzlosen Hand, die an einem leblosen, kaltgefrorenen Körper hing. Obwohl, nun, der Kältetod beinhaltete, dass der darunter leidende sich kurz davor auszog, so lächerlich das auch klingen mochte. Wieder huschte ein leises Lächeln über meine Lippen und ich wandte erneut den Kopf zur Seite. Manchmal waren die Geschehnisse auf dieser Insel wirklich besser als jedes Kino.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   Mo Okt 17, 2011 3:15 am

Und wieder fing er an mit Lachen. Es war so, als wolle er sie damit ärgern - oder sich selbst vergnügen. '48 Stunden', hatte er gesagt. Was sollte Elena jetzt damit anfangen? Was war in 48 Stunden? Schnell bekam sie eine Antwort darauf, die sie sich angeekelt anhörte. Ein Schauer schlich ihr über den Rücken und sie hätte sich am liebsten übergeben - was sie natürlich nicht tat. Nicht hier. Und vorallem nicht vor ihm. Sie wollte gar nicht an seine Reaktion denken - ebenso nicht daran, dass irgendwelche Käfer über ihren Körper krabbelten. Irgendwann, Kasuka hatte noch nicht beendet, was er noch hatte sagen wollen, fiel Elena ihm einfach in's Wort. "Okey Okey, hab's ja verstanden." sagte sie noch immer sehr angeekelt von dem Gedanken ihre Hand zu verlieren, während sie darüber nachdachte, ob das Ganze jetzt hieß, dass sie ihre Hand wieder in das salzige Wasser halten sollte. Vermutlich. Sonst hätte er ihr das alles doch wohl kaum gesagt, oder? Selbst wenn dem doch nicht so sein sollte, beugte sich Elena wieder vor, um an das Gefäß mit dem Wasser zu kommen, welches sie, nachdem sie Kasuka zornig angefunkelt hatte, wieder zu sich zurück zog und nach einem Moment des Zögerns ihre Hand wieder hinein gleiten ließ. Sie wusste, dass das allein wohl kaum helfen würde. Nur, weil man die Hand in Wasser legte, hieß das noch lange nicht, dass dadurch der ganze Dreck von allein aus der Wunde gespült werden würde. Nur leider wusste die Rosahaarige nicht, wie sie das anstellen sollte ohne die nötigen Utensilien, die sie bei sich zu Hause immer gehabt hatte, also beschloss sie, sich vorerst nur an das Brennen in ihrer Hand zu gewöhnen. "Ja klar, das hättest du wohl gerne. Leider muss ich dich enttäuschen. Du wirst mich für die abgemachte Zeit aushalten müssen." sagte sie, genervt von seinen ständigen, für sie alles andere als freundlichen, Antworten, die ihr nicht ein bisschen gefielen. Besser war es, wenn sie ihm erst gar keine Fragen mehr stellte - waren diese nicht lebensnotwendig. Also atmete sie einmal tief durch, zwang sich ein - schwaches - Lächeln auf die noch immer bläulichen Lippen und sah dann wieder auf den Boden vor ihr. "Aber keine Sorge; ich werde schon nichts mehr fragen, was dich zu sehr nerven können würde." sagte sie bloß noch und war dann wieder still. Natürlich, so fürchtete sie, würde jede Frage, jedes Wort, das aus ihrem Mund kam, ihn warum auch immer nerven, doch das war dann nicht mehr ihr Problem. Sie musste nur versuchen, nicht mehr wie bei ihrer Familie und ihren Freunden zu reagieren und wahrscheinlich auch einiges einzustecken. Aber irgendwie würde sie das schon schaffen.

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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   Di Okt 18, 2011 12:37 am

"Das bezweifle ich." antwortete ich auf ihre letzte Aussage hin und beobachtete ein wenig abwesend, wie sie die Schale wieder an sich heranzog und ihre Hand erneut heranlegte. Wenn ich etwas zu essen bekommen hatte, so beschloss ich, würde ich mich etwas besser darum kümmern, sonst gelangte nachher noch mehr Schmutz an ihre Hand un sie ding erst richtig an zu jammern. Aber recht hatte sie, aushalten müsste ich sie, es sei denn ich brachte sie um. Das war wohl die eine Option, die ich mir als Notlösung parat halten würde, sollte Elena zu viel Ärger machen. Ich meine, Moral oder sonstige Dinge waren ja wirklich nichts, das mich davon abhielt, andere weh zu tun. Ich war ein Dämon und somit grausam. Das war eine Tatsache, die sich nie würde ändern lassen. "Ein paar Minuten solltest du die Hand noch drin lassen, dann hilfst du mir." war alles, was ich anschließend noch sagte, bevor ich dann zu dem Tier herüber ging, beziehungsweise es ein Stückchen zu mir heranzog. Das Fell war an den meisten stellen verkohlt, mit anderen Worten also kaum noch zu gebrauchen, weshalb ich mich daran machte, es Stück für Stück zu entfernen, natürlich mit der Hilf einiger Messer, die hier ja ohnehin überall herum lagen. das Wasser der gschmolzenen Schnees, das in einer kleineren Schale neben mir lag, färbte sich nun nach und nach immer röter, sodass es wohl absehbar war, dass ich heute auch noch hier etwas neues beschaffen musste, vor allem, wenn ich noch etwas trinken wollte, von dem Mädchen einmal ganz abgesehen, denn soweit ich das beurteilen konnte, würde sie mit Sicherheit anfangen zu meckern, wenn das Wasser ausgimg. Nach un nach nun, hatte ich das Tier größten Teils von Fell, Fett und größeren Hautfestzen befreit, sodass ich meinen Blick zu Elena herüberwandt und überlegte, was ich nun am Besten mit ihr anfangen sollte. Sicherlich, sie würde alles, was ich ihr anbot als ekelhaft und wiederlich abtun, aber nun, sie wollte ja immerhin überleben. "Nimm dir ein Messer und hilf mir, das Fleisch herauszuschneiden.", wies ich sie nun an und nickte knapp zu einem Stapel Waffen, der nicht alzu weit entfernt von mir lag. "Fang in Bauch Bereich an und pass auf, dass du nur bis zu den Knochen schneidest und die Leber in einem Stück lässt." es lag etwas nebensächliches im Klang meiner Stimme, vielleicht auch etwas abschweifendes und mein Blick festigte sich wieder auf das Tier vor mir, während ich ebenfalls vorsichtig anfing, mehrere Schnitte anzusetzen, daraufachtend, auch so viel wie möglich gewinnen zu können, immerhin musste ich ja nun wirklich nichts an Fleich verschwenden. Dafür war mir der Aufwand es zu bekommen zu groß.
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BeitragThema: Re: Kasuka's Zuhause   Di Okt 25, 2011 12:16 am

Elena verdrehte bloß die Augen, es war ihr egal, was Kasuka noch über sie denken würde oder ob er ihr glaubte. Hauptsache für sie war nur, dass er ihr helfen würde, zu welchen Bedingungen auch immer. Denn sie wollte überleben, wollte es schaffen, ihre weiteren Stunden hier auf der Insel zu verbringen, ohne zu erfrieren oder von wem auch immer getötet zu werden; auch, wenn ihr der Gedanke, hier nun für immer leben zu müssen, kein bisschen zusagte. Diese Tatsache nämlich versuchte sie größtenteils zu verdrängen, sie vielleicht sogar zu vergessen, denn noch immer hoffte sie, irgendwie wieder hier weg zu kommen, zurück zu ihrem Bruder und auch ihren Schwestern, auch wenn sie mit diesen bisher kaum etwas unternommen hatte. Sein Befehl, ihm nach ein paar Minuten zu helfen, hatte sie in den paar Minuten bereits wieder vergessen und langsam hatte sie sich auch an den Schmerz in ihrer Hand gewöhnt. Sie war mit ihren Gedanken ganz woanders gewesen, jedenfalls, bis Kasuka nur nun erneut einen Befehl gab, bei dem Elena jedoch angeekelt die Nase rümpfte. Ihr Blick wanderte zu den Waffen, dann zu dem toten Tier, bei dessen Anblick sie sich am liebsten übergeben hätte, und stoppte schließlich bei Kasuka, der sich bereits an die Arbeit gemacht hatte. "Du erwartest von mir ernsthaft, dass ich..." Sie brach mitten im Wort ab und erinnerte sich daran, dass sie ihm versprochen hatte, weniger Protest zu zeigen. Aber musste sie denn wirklich das machen? Elena seufzte innerlich, zog ihre Hand aus der Schale und stellte diese in eine der Ecken, bevor sie zu dem Haufen Waffen kroch und sich ein Messer nahm. Dann setzte sie sich neben Kasuka und vor das Tier, welches nun von ihr gemustert wurde. Ein undefinierbarer, jedoch fast trauriger Schimmer lag in des Mädchens Augen und bisher machte sie keine Anstalten, das zu tun, was man ihr aufgetragen hatte - zumal sie ohnehin nicht wusste, wie sie das anstellen sollte. "Also wenn du willst, das man das noch verwenden kann, solltest du es wohl besser selbst machen." versuchte sie sich aus der Sache raus zu reden. Doch in ihren Worten steckte schon etwas Wahres, denn wenn sie sich daran versuchen würde, würde sie wohl eher alles zerschneiden, was man noch hätte verwenden können. Und das will er doch sicher nicht. dachte Elena, in der Hoffnung, tatsächlich nicht an dem Tier, dessen Schmerzensschreie sie kurz vor seinem Tode noch gehört hatte, herum schneiden zu müssen.

[out: Sry, dass ich so lange nicht gp hab, ich versuche das in nächster Zeit definitiv wieder öfter!]

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